Bürgergeld-Empfänger starten Spendenaufruf – dringend Hilfe benötigt

Seit Jasmin und Maik in der RTLZWEI-Sendung „Hartz und herzlich“ auftreten, wurden die Bürgergeld-Empfänger immer wieder zum Ziel von Hass und Hetze.

Für viele Darsteller der Sozialdoku „Hartz und herzlich“ ist das Leben geprägt von Geldsorgen und Terminen beim Amt. Die jungen Eltern Jasmin und Maik mussten zusätzlich schwere Verluste verkraften.

Zuletzt verloren die Bürgergeld-Empfänger ihre Tochter Lennya in der 35. Schwangerschaftswoche, sie kam still zur Welt.

Jasmin und Maik aus „Harz und herzlich“ Rostock sitzen auf einem Sofa und halten ihre Hände

Inmitten ihrer Trauer mussten sich die RTLZWEI-Stars um die Beerdigung und das Grab ihres tot geborenen Kindes kümmern.

Eigentlich sollte sie eine schöne letzte Ruhestätte finden, doch die jungen Bürgergeld-Empfänger berichten Schlimmes: „Die aktuelle Ruhestätte unserer Tochter wurde leider mehrfach durch Vandalismus belastet.“

Auf Instagram teilen sie deshalb einen Spendenaufruf.

„Hartz und herzlich“-Aussteiger Jasmin und Maik trauern um totes Baby

Jasmin und Maik hoffen, trotz des „Hartz und herzlich“-Ausstiegs durch ihre Bekanntheit genug Menschen zu finden, die sie finanziell unterstützen.

In einem Spendenaufruf schildern sie, Tochter Lennya umbetten zu wollen. Ein neues Grab auf einem anderen Friedhof soll Vandalismus verhindern und für die Bürgergeld-Empfänger leichter zu erreichen sein. Aktuell sei der Weg zum Friedhof sehr weit.

Außerdem wolle man die Spenden dazu nutzen, eine neue Überurne zu besorgen, „da sich die Bio-Urne nach einigen Jahren zersetzt“.

Die Bürgergeld-Empfänger, denen nach neuesten Informationen die Kinder durch das Jugendamt entzogen wurden, versichern ihren Unterstützern: „Die gesammelten Spenden werden ausschließlich für die Umbettung und die damit verbundenen Kosten verwendet.“

Für die junge Familie war der Tod ihrer ungeborenen Tochter ein einschneidendes Erlebnis. Bürgergeld-Empfängerin Jasmin selbst besuchte eine Therapie, um den Verlust zu verarbeiten, aber auch ihr älterer Sohn leide bis heute darunter, erzählt sie.

Auch deshalb sei ihnen die Entscheidung, Lennya umzubetten, schwergefallen.

Als Spendenziel gibt Jasmin, die offiziell für den Aufruf verantwortlich ist, 1.000 Euro an. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels (12. Juli, 15:30 Uhr) waren 163 Euro gespendet worden, 25 Euro stammen laut Liste der Spender von der jungen Rostockerin selbst.

 

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Back to top button

Adblock Detected

Disable ADBLOCK to view this content!