Der Kampf bei AWZ: Jetzt schlägt Vanessa zurück
Der Sorgerechtsstreit um Henry spitzt sich bei „Alles was zählt“ immer weiter zu. Nachdem Christoph bereits das alleinige Sorgerecht für den gemeinsamen Sohn beantragt hat, folgt jetzt der nächste Schock für Vanessa Steinkamp (Julia Augustin). Diesmal geht es um Henrys Rückreise nach Seoul – und Christoph entscheidet kurzerhand über ihren Kopf hinweg.

Christoph bucht Henrys Rückflug einfach um
Eigentlich läuft Vanessas Alltag im St. Vinzenz Krankenhaus inzwischen wieder deutlich besser. Obwohl sie derzeit nur als Pflegekraft arbeitet, hat sie sich eingelebt und findet sogar Freude an ihrer neuen Aufgabe.
Auch ihre Freundinnen und Kolleginnen Imani Okana (Féréba Koné) und Nathalie Reichenbach (Amrei Haardt) freuen sich darüber.
„Sei nicht so nett zu den Patienten, sonst mögen die dich bald lieber als mich“, scherzt Nathalie.
Doch die gute Stimmung hält nicht lange. Eine Nachricht auf ihrem Handy lässt Vanessa erstarren.
Christoph hat bereits einen Rückflug für Henry nach Seoul gebucht – und zwar deutlich früher als ursprünglich vereinbart.
„Christoph will, dass Henry übermorgen zurück nach Seoul fliegt. Einen Flug hat er ihm auch schon gebucht.“
Dabei sollte Henry eigentlich die restlichen Ferien bei seiner Mutter und der Familie in Essen verbringen, bevor für ihn in Südkorea die weiterführende Schule beginnt.
Kilian warnt Vanessa vor einem harten Sorgerechtskampf
Verzweifelt sucht Vanessa ihren Anwalt Kilian Reichenbach (Marc Dumitru) auf.
„Darf Christoph einfach alleine entscheiden, wann Henry zurück nach Seoul fliegt?“, fragt sie. Kilian kann sie zunächst beruhigen.
Noch haben beide Eltern das gemeinsame Sorgerecht.
„Nein, das darf er nicht alleine entscheiden“, sagt er. Allerdings macht der Anwalt Vanessa auch klar, wie ernst die Lage inzwischen ist: „Ich habe dir gesagt, dass es schmutzig wird.“
Vor Gericht werde am Ende sogar Henry selbst gefragt werden, wo er künftig leben möchte – in Essen oder in Seoul. Kilian rät Vanessa deshalb, möglichst vorher eine Einigung mit Christoph zu erzielen.
Vanessa will ihren Sohn nicht beeinflussen
Für Vanessa steht fest, dass sie Henry am liebsten dauerhaft bei sich hätte. Gleichzeitig weiß sie aber auch, dass ihr Sohn in Seoul ebenfalls ein Zuhause hat. Dort warten seine Schule, seine Freunde und sein Vater auf ihn.
Kilian sieht das pragmatischer: „Hier hat er dich. Hier hat er seine Familie. Hier wird er auch neue Freunde finden.“
Als Kilian sogar andeutet, Vanessa solle Henry von einem Leben in Essen überzeugen, ist sie entsetzt: „Du möchtest, dass ich meinen Sohn beeinflusse?“
Für Vanessa kommt das nicht infrage. Sie möchte ihren Sohn nach der Scheidung nicht zusätzlich unter Druck setzen.
Doch Kilian stellt die entscheidende Frage: „Glaubst du, dass Christoph genauso rücksichtsvoll ist?“
Christoph blockt jeden Kompromiss ab
Vanessa versucht trotzdem den friedlichen Weg. Da Christoph nicht ans Telefon geht, schreibt sie ihm eine Nachricht. Ihr Vorschlag ist eigentlich moderat: Henry soll lediglich eine Woche länger in Essen bleiben.
Doch Christoph lehnt den Kompromiss ohne Zögern ab: „Nein, das passt mir nicht. Der Rückflug bleibt, wie er ist.“
Für Vanessa ist damit eine Grenze überschritten. Gemeinsam mit Imani ist sie fassungslos darüber, wie kompromisslos Christoph inzwischen handelt.
„Wir haben uns früher auch gestritten. Aber wenn es um unser Kind ging, waren wir uns immer einig. Jetzt versucht er mich so plump aus Henrys Leben auszuschließen? Das kann er vergessen. Ich lasse mir doch nicht mein Kind wegnehmen!“
Jetzt schlägt Vanessa zurück
Zum ersten Mal verliert Vanessa selbst die Geduld. Sie greift zum Telefon und ruft kurzerhand bei der Fluggesellschaft an.
„Mein Mann hat bei der Buchung für unseren Sohn einen Fehler gemacht. Ich möchte das Ticket bitte stornieren.“
Damit dürfte der Sorgerechtsstreit endgültig in eine neue Eskalationsstufe gehen.
Ob Christoph diese Aktion einfach hinnimmt oder nun ebenfalls zum Gegenschlag ausholt, zeigen die kommenden Folgen von „Alles was zählt“.





