đ±đ„ âBares fĂŒr Raresâ-Schock: Experte entdeckt massiven Schaden â doch die Schwestern verlangen trotzdem 2.800 Euro!
Köln – Zwei Schwestern wollen bei “Bares fĂŒr Rares” ein GemĂ€lde verkaufen – auf Wunsch ihrer verstorbenen Mutter. Als Horst Lichter den SchĂ€tzpreis hört, staunt er nicht schlecht.

Dem 64-jĂ€hrigen Moderator gefĂ€llt das Bild, welches Sabine und Brigitte aus MĂŒnchen mit in das Pulheimer Walzwerk bei Köln gebracht haben. “Oh, das ist aber schön warm, da sucht man den Schatten!”, lautet sein erster Eindruck.
Kurz darauf springt dem einstigen TV-Koch jedoch eine AuffĂ€lligkeit ins Auge: “Ist das am Glas oder ein Fleck am Bild?”, fragt er seinen Experten. Colmar Schulte-Goltz (53) hat den Fehler lĂ€ngst entdeckt und deklariert ihn als “groĂe BeschĂ€digung”.
TatsĂ€chlich fehle an der betroffenen Stelle “eine ganze Menge von der Malereischicht”. Zum GlĂŒck lasse sich der Schaden aber restaurieren. Als Motiv erkennt er unter anderem die Alhambra von Granada: “Wir sind also in Spanien.”
Im Kern handelt das GemĂ€lde jedoch von etwas anderem. Es zeigt eine Osterprozession. Signiert ist es von John Gleich. Der Name wird komplett deutsch ausgesprochen, da der KĂŒnstler aus Berlin stammte, wie Schulte-Goltz doziert. Doch was ist es wert?
Sabine und Brigitte wĂŒnschen sich satte 2800 Euro fĂŒr ihr Mitbringsel. Und damit sind sie gut dabei. Der Experte taxiert auf 2400 bis 2800 Euro. “Wow, ich hĂ€tte nicht gedacht, dass der so teuer ist”, staunt Lichter mit groĂen Augen.

SchĂ€tzpreis des “Bares fĂŒr Rares”-Experten wird deutlich verfehlt

Im HĂ€ndlerraum stöĂt das Werk ebenfalls auf groĂen Anklang. “Es ist eine wunderbare Stimmung, wir sind alle sichtlich begeistert”, lĂ€sst Wolfgang Pauritsch (54) die beiden Schwestern wissen. Der Ăsterreicher eröffnet die Auktion mit 800 Euro.
Sein Kollege Julian Schmitz-Avila (39) quittiert die Summe mit einem beeindruckten Pfiff. Mitbieten möchte er nicht. Sarah Schreiber (38) aber schon, sie erhöht auf 1000 Euro. Im Duell mit Pauritsch steigt der Preis anschlieĂend bis auf 1800 Euro.
“Das sind keine schlechten Gebote, oder?”, fĂŒhlt der 54-JĂ€hrige den VerkĂ€uferinnen auf den Zahn. Als Konter bekommt er den SchĂ€tzpreis von bis zu 2800 Euro vor den Latz geknallt. Richtig Fahrt nimmt die Verhandlung dadurch aber auch nicht mehr auf.
Pauritsch bietet noch 1900 Euro. Schreiber legt weitere 100 Euro drauf und erhĂ€lt fĂŒr 2000 Euro den Zuschlag. Obwohl die Expertise damit am Ende doch deutlich verfehlt wird, zeigen sich Sabine und Brigitte “vollkommen zufrieden” mit dem Ergebnis.
“Bares fĂŒr Rares” lĂ€uft montags bis freitags, ab 15.05 Uhr, im ZDF oder vorab bereits in der Mediathek.